06.05.2026 in Kreisvorstand von SPD KV Dingolfing-Landau

Viel Glück und Gesundheit zum 85. Geburtstag

 
Zum 85. Geburtstag von Konrad Forster (mi.) gratulierten Bernd Vilsmeier (li.) und Hans Vilsmeier (re.)

SPD-Kreisverband und SPD-Ortsverein gratulierten Konrad Forster

Am Montag besuchten Kreis- und Gemeinderat Dr. Bernd Vilsmeier und der neu gewählte Gemeinderat Hans Vilsmeier ihren Genossen Konrad Forster aus Warth und überbrachten ihm die herzlichsten Glückwünsche zu seinem 85. Geburtstag im Namen des SPD-Kreisverbandes Dingolfing-Landau, dessen Vorsitzender Bernd Vilsmeier ist, und für den örtlichen SPD-Ortsverein Steinberg Hans Vilsmeier als dessen stellvertretender Vorsitzender.

Seit dem 1. April 1972, somit seit über 54 Jahren, ist Konrad Forster aus Warth Mitglied beim SPD-Ortsverein Steinberg. Der gelernte Schreiner war zudem aktives Gewerkschaftsmitglied in seinem aktiven Berufsleben, zuletzt bei der IG Metall. Von 1978 - 1996 war Konrad Forster Gemeinderat der Gemeinde Marklkofen. Bei der Kommunalwahl 1972 scheiterte er nur denkbar knapp um drei Stimmen hinter Ludwig Peisl, sonst wäre er schon 1972 in den Gemeinderat eingezogen. Zudem arbeitete er viele Jahre aktiv in der Vorstandschaft des SPD-Ortsvereins Steinberg mit und war von 1996 bis 2000 dessen SPD-Ortsvorsitzender.

Mit Konrad Forster können wir heute einem verdienten und vielfach sozial engagierten Mitglied der SPD in der Gemeinde zum 85. Geburtstag gratulieren, so Bernd Vilsmeier, Konrad stand und steht uns im SPD-Ortsverein Steinberg immer mit Rat und Tat zur Seite und wir können uns nur mit größter Hochachtung für so viele Jahre aktive Mitarbeit für die Verwirklichung unserer politischen und gesellschaftlichen Ziele im SPD-Ortsverein Steinberg bedanken. Zudem wünschen wir Konrad Forster viel Glück und noch viele Jahre bei bester Gesundheit in Kreise seiner Familie, schloss Bernd Vilsmeier.

06.05.2026 in Kreisvorstand von SPD KV Dingolfing-Landau

Ist unser Sozialstaat noch bezahlbar?

 

SPD-Bezirks- und Kreisverband laden zur Diskussionsveranstaltung nach Rottersdorf

"Die Rente ist nicht sicher – die Jungen müssen für die Alten zahlen – ohne Staatszuschüsse wäre die Rentenversicherung pleite – eine kapitalgedeckte Sozialversicherung wäre effizienter – die Rente reicht nicht zur Absicherung im Alter – die Kosten für den Sozialstaat laufen aus dem Ruder u.s.w. …”

Diese und viele ähnliche plakative Sätze sind tagtäglich zu hören und zu lesen, deshalb wollen der SPD-Bezirksverband Niederbayern und der SPD-Kreisverband Dingolfing-Landau dieses komplizierte Thema genauer beleuchten.

Mit Andreas Schmal, Mitglied des Vorstandes der Deutschen Rentenversicherung Bayern-Süd und DGB-Regionsgeschäftsführer für Niederbayern, einem ausgewiesenen Kenner der Materie, und zusammen mit Johannes Schätzl, Bundestagsabgeordneter und SPD-Bezirksvorsitzender Niederbayern, als Mitglied der Regierungsfraktion der SPD wollen wir darüber diskutieren, wie eine zukunftsfeste Sozialversicherung gestaltet sein soll.

Die Diskussionsveranstaltung findet am, Mittwoch, den 13. Mai 2026, ab 18:30 Uhr im Vilstaler Hof in Rottersdorf (bei Landau), Andreasstraße 2, statt.

Zu dieser öffentlichen Veranstaltung sind alle interessierten Mitbürgerinnen und Mitbürger sehr herzlich eingeladen.

Der SPD-Bezirks- und Kreisverband freuen sich über Ihren/Euren Besuch!

03.05.2026 in Kreisvorstand von SPD KV Dingolfing-Landau

80 Jahre demokratisches Bayern

 
Viele Bürgerinnen und Bürger erinnerten an der Gedenkstätte in Wallersdorf an die Opfer von Terror und Diktatur

SPD-Kreisverband hielt Gedenkfeier in Wallersdorf

Zum 93. Jahrestag des Untergangs des Freistaates Bayern am 29. April 1933 mit der Zustimmung aller Parteien zum Ermächtigungsgesetz in Bayern - außer den 16 sozialdemokratischen Abgeordneten - veranstaltete der SPD-Kreisverband Dingolfing-Landau, mit SPD-Kreisvorsitzenden Dr. Bernd Vilsmeier, zusammen mit dem SPD-Ortsverein Wallersdorf, mit Vorsitzendem Georg Wintersperger, seine traditionelle Gedenkfeier an der Gedenkstätte der 149 Opfer des KZ-Außenlagers Ganacker-Erlau bei der Wallersdorfer Sebastianikirche.

Eingangs skizzierte Kreisarchäologe Dr. Florian Eibl den aktuellen Stand der Forschungen zum KZ-Außenlager Ganacker in der Erlau. Das Lager entstand Anfang 1945. Die ca. 500 Häftlinge sollten die Landebahn des Flugplatzes Ganacker für den Einsatz der Me 262 befestigen. Anfangs waren die Häftlinge in der Nähe des Flugplatzes untergebracht, wurden aber bald wegen zunehmender Bombenangriffe bald in die Erlau verlegt. Die Unterbringung war ziemlich provisorisch, was die Lebensbedingungen für die Menschen neben den harten Arbeitsbedingungen mitten im Winter zusätzlich verschärfte. Die Datenlage ist äußerst dürftig, so Eibl, was nicht zuletzt der Endphase des Krieges geschuldet war. Ende April wurde das Lager geräumt und die Häftlinge auf Todesmärsche geschickt. Einer davon führte über Landau, Haunersdorf, Simbach, Arnstorf, Eggenfelden, Altötting in den Raum Trostberg, wo sie am 3. Mai von der US-Armee befreit wurden. Zuvor hatte die SS aber noch 61 Häftlinge erschossen. Eibl betonte, dass leider die Zeitzeugen, die von diesen Ereignissen berichten können immer weniger werden, daher sind authentische Gedenkorte umso wichtiger. Zusammen mit dem Historiker Christian Pfleger vom Kultur- und Förderverein Ganacker arbeiten sie an der Erforschung des Lagers, das hoffentlich in Zukunft ein Gedenkort werden kann.

20.04.2026 in Kreisvorstand von SPD KV Dingolfing-Landau

80 Jahre wieder Demokratie in Bayern - 80 Jahre Bayerische Verfassung

 
Dr. Wilhelm Hoegner (1887 - 1980)

Einladung zur Gedenkfeier

am Donnerstag, den 30. April 2026, um 18:00 Uhr

bei der Gedenkstätte des KZ-Außenlagers Ganacker-Erlau (Wallersdorf-West).

Nur noch die 16 anwesenden SPD-Abgeordneten im Bayerischen Landtag, unter der Führung vom SPD-Fraktionsvorsitzenden Albert Roßhaupter, einem gebürtigen Niederbayern, brachten noch den Mut, die Tapferkeit und die Standfestigkeit auf, am 29. April 1933 gegen die vollständige Machtergreifung der Nazis und Hitlers auch in Bayern zu stimmen.

Vor 93 Jahren war dies der Todesstoß für den ersten demokratische Bayerischen Freistaat, der vom Sozialdemokraten Kurt Eisner am 08. November 1918 in München ausgerufen worden war. Es folgten 12 Jahre Terror, Unmenschlichkeit und der totale Untergang unseres Vaterlandes.

Vor 80 Jahren im Frühjahr 1946 entstand der zweite demokratische Freistaat auf bayerischen Boden. Unter der Leitung des Sozialdemokraten Wilhelm Hoegner tagte der Vorbereitende Verfassungsausschuss, der eine Verfassung für den Freistaat Bayern vorbereiten sollte. Hoegner hatte bereits einen Entwurf für die künftige Bayerische Verfassung in seinem Schweizer Exil erarbeitet, er gilt daher als "Vater der Bayerischen Verfassung", die eine der freiheitlichsten und menschenfreundlichsten ihrer Art ist. Auf seinen Wunsch hin wurde sie vom Volk beschlossen und kann auch nur per Volksabstimmung geändert werden.

Wir wollen 80 Jahre freiheitlicher Demokratie in Bayern gedenken und dafür danken !!

Zu Beginn der Gedenkfeier wird uns Kreisarchäologe Dr. Florian Eibl auf den aktuellen Stand der historischen Forschungen zur Geschichte des KZ-Außenlagers in der Erlau bei Ganacker, ein Außenlager des KZ Flossenbürg, bringen. Von den Lebensbedingungen her war es eines der allerhärtesten und berüchtigtsten Lager für die Häftlinge, die den Flugplatz Landau/Ganacker für den Einsatz des Strahlflugzeuges Me 262 ausbauen sollten.