07.05.2018 in Allgemein von SPD KV Dingolfing-Landau

Frieden und Freiheit brauchen Demokraten

 

Frieden und Freiheit brauchen Demokraten

SPD gedachte der Ausrufung des Freistaates Bayern vor 100 Jahren

Wallersdorf-Erlau.

Zum 85. Jahrestag des Untergangs des Freistaates Bayern am 29. April 1933 mit der Zustimmung aller Parteien zum Ermächtigungsgesetz in Bayern - außer den 16 sozialdemokratischen Abgeordneten - veranstaltete der SPD-Kreisverband Dingolfing-Landau, unter Leitung von SPD-Kreisvorsitzenden Dr. Bernd Vilsmeier, zusammen mit dem SPD-Ortsverein Wallersdorf wieder eine Gedenkfeier an der Gedenkstätte der 149 Opfer des KZ-Außenlagers Ganacker-Erlau bei der Wallersdorfer Sebastianikirche. Nur noch die 16 Sozialdemokraten angeführt von Albert Roßhaupter, einem gebürtigen Niederbayern, fanden damals den Mut sich den Nazis entgegenzustellen.

 

Hermann Boneder aus Pilsting spielte auf der Mundharmonika das Lied „Heimat, deine Sterne“.

Hermann Boneder aus Pilsting spielte auf der Mundharmonika das Lied „Heimat, deine Sterne“.

 

Aber Terror, Verfolgung und Unmenschlichkeit konnten den Drang nach Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität, die unsere sozialdemokratischen Grundwerte sind, nicht unterdrücken oder zerstören, so Dr. Vilsmeier in seiner Gedenkrede. Im Gegenteil viele unserer Genossinnen und Genossen gingen in den Widerstand und hielten so unsere Grundwerte am leben, erklärte Vilsmeier.

Mit dem 29. April 1933 ging das erste Kapitel Demokratie in Bayern unrühmlich zu Ende. Dabei wurde der erste freiheitliche und demokratische Freistaat Bayern erst gut 14 Jahre zuvor am 08. November 1918 auf den Trümmern der Monarchie vom Unabhängigen Sozialdemokraten Kurt Eisner ausgerufen. Aufgrund der allgemeinen Kriegsmüdigkeit, Erschöpfung und Sinnlosigkeit des Kriegs im Herbst 1918 weigerten sich die Matrosen der Hochseeflotte nochmals auszulaufen. Diese Revolution breitete sich über das ganze Reich aus und führte zu großen Demonstrationen in München. In der Folge rief der unabhängige Sozialdemokrat Kurt Eisner, unterstützt vom SPD-Vorsitzenden Erhard Auer und dem Vorsitzenden des Bayerischen Bauernbundes Ludwig Gandorfer, den demokratischen Freistaat Bayern aus, während sich der König bei Nach und Nebel davonschlich.

Dies brachte Bayern das allgemeine, freie und gleiche Wahlrecht für alle Männer und Frauen – erstmals in Deutschland!! – und den Acht-Stunden-Tag. Leider hatte die Demokratie in Bayern und Deutschland schlechte Startbedingungen aufgrund der wirtschaftlichen Lage nach dem Krieg, den Reparationen durch den Versailler Vertrag und den immer aggressiver werdenden Angriffen von links und rechts. Der Mangel an echten Demokraten führte letztendlich zum Untergang der Demokratie. Deshalb haben wir eine große Verantwortung, so Vilsmeier, uns aktiv für die Demokratie einzusetzen, denn Frieden und Freiheit brauchen Demokraten!

Nach einer Gedenkminute für die Opfer von Terror, Unmenschlichkeit, Flucht und Vertreibung. Dankte SPD-Kreisvorsitzender Dr. Bernd Vilsmeier den vielen Besuchern - darunter Landrat Heinrich Trapp, SPD-Stadtverbandsvorsitzende Anja König aus Landshut, Vorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion Sepp Koch aus Mengkofen, BLSV-Bezirksvorsitzender und Kreisrat Udo Egleder aus Dingolfing, die ehemaligen Kreisräte Manfred Baier aus Plattling und Marktrat Alfred Zehentmeier aus Wallersdorf, stellvertretenden SPD-Kreisvorsitzender und SPD-Landtagskandidat Florian Huber aus Moosthenning, Kreissprecher der Partei Die Linke Dennis Neubert aus Wallersdorf, DGB-Kreisvorstandsmitglied Rudi Werner aus Landau, stellvertretender Kreisvorsitzender Auto-Club-Europa (ACE) Hugo Steiner und Vertreter aus vielen SPD-Ortsvereinen im Landkreis Dingolfing-Landau - für ihr Kommen und ganz besonders Rudi Wenzl und der Pfarrgemeinde Wallersdorf für die einzigartige Pflege der Gedenkstätte, dem SPD-Ortsverein Wallersdorf mit Vorsitzendem Georg Wintersperger für die Mithilfe und den Blumenschmuck.

 

Viele Bürgerinnen und Bürger besuchten die Gedenkfeier des SPD-Kreisverbandes und gedachten den Opfern von Krieg, Terror und Unmenschlichkeit an der Gedenkstätte der Opfer des KZ-Außenlagers Ganacker-Erlau bei der Wallersdorfer Sebastianikirche.

Viele Bürgerinnen und Bürger besuchten die Gedenkfeier des SPD-Kreisverbandes und gedachten den Opfern von Krieg, Terror und Unmenschlichkeit an der Gedenkstätte der Opfer des KZ-Außenlagers Ganacker-Erlau bei der Wallersdorfer Sebastianikirche.

29.04.2018 in Kreistagsfraktion von SPD KV Dingolfing-Landau

Über den eigenen Tellerrand hinaus sehen

 

Über den eigenen Tellerrand hinaus sehen

SPD-Kreistagsfraktion auf Informationsbesuch in Oberösterreich

Dingolfing-Landau.

Auf Anregung der früheren SPÖ-Ortsvorsitzenden und SPÖ-Gemeinderätin Elfi Fuchs, die in Mengkofen eine neue Heimat gefunden hat, besuchte die SPD-Kreistagsfraktion Dingolfing-Landau, ihre Heimatgemeinde den Wallfahrtsort Maria Schmolln in Oberösterreich, Bezirk Braunau. Angeführt vom SPD-Fraktionsvorsitzenden Sepp Koch und begleitet vom SPD-Kreisvorsitzenden Dr. Bernd Vilsmeier fuhr die Delegation am gestrigen Samstag nach Maria Schmolln.

Die Gemeinde Maria Schmolln hat derzeit knapp 1.500 Einwohner, verteilt auf 22 Ortsteile. Sie liegt auf gut 500 m Höhe im Süden des Innviertels, dass bis 1779 noch bayerisch war, inmitten der Ausläufer des Kobernaußerwaldes. Bekannt ist Maria Schmolln durch die Marienwallfahrt, die etwa gegen Ende des 18. Jahrhunderts begann. Die Bewohner errichteten in Eigenregie die heutige Wallfahrtskirche, die mitsamt dem Franziskanerkloster und der Volksschule 1863 eingeweiht wurde. 1880 wurde anstelle der Holzkapelle die jetzige Gnadenkapelle nordseitig angebaut.

 

Auf Einladung der ehemaligen SPÖ-Gemeinderätin Elfi Fuchs (3.v.re.) besuchte die SPD-Kreistagsfraktion angeführt vom Fraktionsvorsitzenden Sepp Koch (5.v.re.) das Seniorenheim Maria Rast mit Heimleiter Alois Gerner (2.v.li.) im Wallfahrtsort Maria Schmolln in Oberösterreich.

Auf Einladung der ehemaligen SPÖ-Gemeinderätin Elfi Fuchs (3.v.re.) besuchte die SPD-Kreistagsfraktion angeführt vom Fraktionsvorsitzenden Sepp Koch (5.v.re.) das Seniorenheim Maria Rast mit Heimleiter Alois Gerner (2.v.li.) im Wallfahrtsort Maria Schmolln in Oberösterreich.

 

Maria Schmolln bietet trotz der relativ geringen Gemeindegröße ein vielseitige Infrastruktur und Gewerbe. Es gibt einen Kindergarten und eine Volksschule. Als Wallfahrtsort ist eine abwechslungsreiche Gastronomie vorhanden. Zudem hat Maria Schmolln über 20 aktive Vereine. Deren Aktivität konnten die SPD-Kreisräte bei den umfangreichen Vorbereitungen zum Maibaumaufstellen und dem dazugehörigen großen Umzug begutachten.

Ein besonderes Highlight war der Besuch der SPD-Kreisräte im modernen Seniorenheim Maria Rast. Das Alten- und Pflegeheim „Maria Rast“ existiert bereits seit 1884 und wird von den Franziskanerinnen aus Vöcklabruck betrieben. Im Jahr 2002 wurde das Heim um einen neuen Gebäudekomplex mit 3 Stockwerken und 80 Plätzen in Einzelzimmern erweitert. In Österreich sind hier mindestens 27 Quadratmeter pro Bewohner vorgeschrieben. Das neue Heim identifiziert sich besonders durch seine moderne Architektur als Rundbau. Im alten Gebäude wurden mehrere Wohnungen für betreutes Wohnen eingerichtet. Der Heimleiter Alois Gerner führte die SPD-Kreisräte durch das Heim und erklärte die verschiedenen Einrichtungen, von der Wohngruppe für Demenzkranke, die Hausinfrastruktur bis hin zum Garten mit Hühnern und Kleintieren. Das Heim Maria Rast betreibt auch Küche und Service mit eigenen Kräften. Derzeit arbeiten etwa 84 fast Angestellte im Heim, davon viele Teilzeitkräfte, meist Frauen aus der engeren Region. Elfi Fuchs betonte, dass insbesondere die Hartnäckigkeit der SPÖ im Gemeinderat dafür gesorgt hat, dass das in die Jahre gekommene Heim vor 16 Jahren modernisiert und durch den einzigartigen Neubau ergänzt worden ist.

Sepp Koch bedankte sich sehr herzlich mit kleinen Geschenken bei Elfi Fuchs für die hervorragende Betreuung und Reiseführung und bei Heimleiter Alois Gerner für die ausführlichen Informationen rund um das Heim Maria Rast und auch die Besonderheiten im österreichischen Pflegesystem. Es schadet nicht ab und zu über den eigen Tellerrand hinaus zu sehen, zog Sepp Koch als Resümee.

19.04.2018 in Vorankündigung von SPD KV Dingolfing-Landau

100 Jahre Freistaat Bayern - 100 Jahre Freiheit und Demokratie

 

100 Jahre Freistaat Bayern -

100 Jahre Freiheit und Demokratie

am Montag, den 30. April 2018 um 18:00 Uhr

bei der Gedenkstätte des KZ-Außenlagers Ganacker-Erlau.

(an der Sebastiani-Kapelle, unweit A 92-Ausfahrt Wallersdorf-West)

Wallersdorf.

Zum Gedenken an die Ausrufung des Freistaates Bayern vor 100 Jahren und der damit verbundenen Einführung der freiheitlichen Demokratie in Bayern findet die alljährliche Gedenkfeier des SPD-Kreisverbandes Dingolfing-Landau und des SPD-Ortsvereins Wallersdorf in diesem Jahr am 30. April um 18:00 Uhr bei der Gedenkstätte des KZ-Außenlagres Erlau bei der Sebastiani-Kirche in Wallersdorf, unweit der Autobahnausfahrt Wallersdorf-West der A92 statt.

Aufgrund der sich immer weiter zuspitzenden Versorgungslage, der immer stärker werdenden Kriegsmüdigkeit nach über 4 Jahren Krieg und dem zunehmenden Vertrauensverlust in die monarchischen Regierungen in Berlin und München brachen in ganz Deutschland im November 1918 Revolten aus. Dies führte in München am 08. November 1918 zur Ausrufung des Freistaates Bayern - als demokratische und soziale Republik – durch den unabhängigen Sozialdemokraten Kurt Eisner.

 

 

In der ungefähr 100 Tage währenden Regierung Kurt Eisners, bis zu seiner Ermordung am 19. Februar 1919, wurde vieles, was uns heute - nicht nur in Bayern - als selbstverständlich erscheint, errungen: Freies und gleiches Wahlrecht für alle Bürger, das Frauenwahlrecht und auch menschlichere Arbeitsbedingungen durch die Einführung des Acht-Stunden-Arbeitstages.

Leider hatte der Freistaat Bayern nur gut 14 Jahre Bestand, bis er im Zuge der Machtergreifung der Nazis im Frühjahr 1933 unterging. Nur die 16 SPD-Abgeordneten im Bayerischen Landtag, angeführt vom SPD-Fraktionsvorsitzenden Albert Roßhaupter, einem gebürtigen Niederbayern, stemmten sich bis zuletzt gegen die Nazis in Bayern. Am 29. April 1933, stimmten sie allein gegen die vollständige Machtergreifung der Nazis und Hitlers in Bayern.

Es folgten 12 Jahre Terror, Unmenschlichkeit und der totale Untergang unseres Vaterlandes.

Der Entstehung des ersten demokratischen und sozialen Freistaates in Bayern vor 100 Jahren wird dabei gedacht und den Menschen dafür gedankt, die die unter Einsatz ihres Lebens für Freiheit und Demokratie kämpften!

19.03.2018 in Allgemein von SPD KV Dingolfing-Landau

SPD-Kreisverband gratulierte Rita Hagl-Kehl und Florian Pronold

 

Zwei Staatssekretäre im Landkreis

SPD-Kreisverband gratulierte Rita Hagl-Kehl und Florian Pronold

Dingolfing-Landau.

"Das gab's noch nie, dass gleich zwei Parlamentarische Staatssekretäre den Landkreis Dingolfing-Landau im neuen Kabinett der Bundesregierung repräsentieren - noch dazu von der SPD!" freute sich SPD-Kreisvorsitzender Dr. Bernd Vilsmeier bei einem Empfang der Niederbayern-SPD gestern in Plattling, "damit haben wir die Anzahl unserer Regierungsmitglieder in der Bundesregierung um 100 Prozent gesteigert!".

Florian Pronold, der örtliche SPD-Bundestagsabgeordnete für Dingolfing-Landau und Rottal/Inn, war ja schon während der letzten Legislaturperiode Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit und verantwortete dort vor allem den Bereich Bau und Städteplanung. Im neuen Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit wird Florian Pronold insbesondere die Themen verbessertes Recycling, kommunale Abfallwirtschaft und den Immissionsschutz bei der Bundesministerin Svenja Schulze (SPD) verantworten.

Im Namen des SPD-Kreisverbandes Dingolfing-Landau gratulierten der SPD-Kreisvorsitzende Dr. Bernd Vilsmeier (2.v.re) und sein Stellvertreter Florian Huber (re.) sehr herzlich Rita Hagl-Kehl MdB (li.) und Florian Pronold MdB (2.v.li) zur Ernennung zu Parlamentarischen Staatssekretären in der neuen Bundesregierung in Berlin.

Im Namen des SPD-Kreisverbandes Dingolfing-Landau gratulierten der SPD-Kreisvorsitzende Dr. Bernd Vilsmeier (2.v.re) und sein Stellvertreter Florian Huber (re.) sehr herzlich Rita Hagl-Kehl MdB (li.) und Florian Pronold MdB (2.v.li) zur Ernennung zu Parlamentarischen Staatssekretären in der neuen Bundesregierung in Berlin.

 

Eine große und sehr freudige Überraschung war die Ernennung von Rita Hagl-Kehl, SPD-Bundestagsabgeordnete für Deggendorf mit Wohnsitz in Landau/Isar, zur Parlamentarischen Staatssekretärin für Verbraucherschutz im Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz bei Bundesministerin Katarina Barley (SPD). Die zeigt wie hoch die Arbeit und Sachkenntnis von Rita Hagl-Kehl bei den Themen Landwirtschaft, Verbraucherschutz und ihr Einsatz für die Infrastruktur besonders in Niederbayern in der letzten Legislaturperiode und bei den Koalitionsverhandlungen mit der Union geschätzt wurde.

Der SPD-Kreisverband Dingolfing-Landau freut sich auf die Zusammenarbeit mit den beiden Staatssekretären, so Vilsmeier und Huber, damit haben wir sozusagen direkten Kontakt zum Kabinettstisch in Berlin.

18.03.2018 in Regionalpolitik von SPD KV Dingolfing-Landau

SPD-Kandidaten aus der Region im Gespräch mit dem DGB

 

Niederbayern als Ganzes sehen

SPD-Kandidaten aus der Region im Gespräch mit dem DGB

Dingolfing-Landau.

Den Besuch vom bayerischen SPD-Generalsekretär Uli Grötsch MdB aus Weiden nutzten die SPD-Landtagskandidaten aus der Region, darunter Bettina Blöhm aus Regen, Dr. Bernd Vilsmeier und Robert Kröll aus Deggendorf und Florian Huber aus Dingolfing, um die Erwartungen des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) in Niederbayern an eine arbeitnehmerfreundliche Politik zu diskutieren. Im Cafe Vailtl in Plattling formulierten der niederbayerische DGB-Regionsgeschäftsführer Andreas Schmal aus Landshut und der Deggendorfer DGB-Kreisvorsitzende Thomas Müller und Vertreter der DGB-Kreisverbände Deggendorf, Dingolfing-Landau und Regen formulierten ihre Erwartungen an die künftigen Mandatsträger in Niederbayern.

Die DGB-Verantwortlichen stellten der SPD in der letzten Bundesregierung ein sehr gutes Zeugnis aus. Dort wurde für Arbeitnehmer viel erreicht. Mindestlohn, Allgemeinverbindlichkeitserklärung von Tarifverträgen, Regelungen zur Einschränkung von Leih- und Zeitarbeit, gerechtere Löhne für Frauen, deutliche Verbesserungen bei der Rente, BAföG, mehr Geld für Kinderbetreuung, Frauenquote und vieles mehr.

Sorge macht dem DGB-Regionsgeschäftsführer Schmal das stetige Auseinanderdriften der Einkommen in Niederbayern. Während im Westen Niederbayerns deutlich überdurchschnittliche Einkommen gezahlt werden, wird der Bayerische Wald immer weiter abgehängt. Wenn von dort nicht so viele Pendler den oft mehrstündigen Weg nach Dingolfing oder Regensburg auf sich nehmen würden, wäre die Bilanz noch deutlich trüber. Deshalb wäre es so wichtig, im Bayerischen Wald für eine gute Infrastruktur, sowohl analog als auch digital, zu Sorgen, damit die Attraktivität verbessert wird. Dagegen wird es im Westen immer schwieriger, zum Beispiel noch bezahlbare Wohnungen und Bauplätze zu finden - der Boom hat auch seine Schattenseiten.

 

Die SPD-Landtagskandidaten Bettina Blöhm (REG, 4.v.re.), Dr. Bernd Vilsmeier (DEG, 5.v.re), Florian Huber (DGF, 4.v.li) und Robert Kröll (DEG, 2.v.li.) zusammen mit SPD-Generalsekretär Uli Grötsch MdB (5.v.li.)im Gespräch mit dem niederbayerischen DGB-Regionsgeschäftsführer Andreas Schmal (3.v.re.) und aus den DGB-Kreisverbänden Deggendorf, Dingolfing-Landau und Regen.

Die SPD-Landtagskandidaten Bettina Blöhm (REG, 4.v.re.), Dr. Bernd Vilsmeier (DEG, 5.v.re), Florian Huber (DGF, 4.v.li) und Robert Kröll (DEG, 2.v.li.) zusammen mit SPD-Generalsekretär Uli Grötsch MdB (5.v.li.)im Gespräch mit dem niederbayerischen DGB-Regionsgeschäftsführer Andreas Schmal (3.v.re.) und aus den DGB-Kreisverbänden Deggendorf, Dingolfing-Landau und Regen.

 

Ein besonderes Anliegen des DGB sind Tariftreuegesetze, besonders bei öffentlichen Aufträgen, damit die Steuergelder nur an Betriebe und Firmen gehen, die sich die vereinbarten Tarife halten und so eine bessere Chance bei öffentlichen Ausschreibungen gegenüber Bietern haben, die Lohndumping betreiben. Bayern und Sachsen sind die beiden Bundesländer, die noch keine derartige Regelung haben. Zudem brauchen viele Kommunen mehr Unterstützung, um den gesellschaftlichen und demografischen Wandel zu bewältigen. Wenn Geschäfte, Schulen, Bankfilialen etc. geschlossen werden, sinkt die Attraktivität und die Menschen ziehen woanders hin, was dann den Trend nach unten noch verstärkt.

Hier erhoffen sich die DGB-verantwortlichen Unterstützung bei der SPD, dass die Kandidaten im Wahlkampf Alternativen aufzeigen und den Finger dort in die Wunde legen, wo Handeln erforderlich ist, dass ganz Niederbayern lebenswert bleibt und die Bürger ihr Auskommen finden.

Natascha Kohnen - Ein neues Gesicht für Bayern BayernSPD-Landtagsfraktion BayernSPD