Kandidaten stellten ihre politischen Ziele vor

Veröffentlicht am 12.09.2013 in Presse

(v.li.) Adolf Moser, Udo Egleder, Sepp Koch, Christine Trapp, Dr. Bernd Vilsmeier und Heinrich Trapp. (Foto: A. Smolik)

Steinberg.
Am informativen Frühschoppen vergangenen Sonntag im Gasthof Baumgartner nahmen unter anderem SPD-Kreisvorsitzender/Landtagdirektkandidat Dr. Bernd Vilsmeier, Stadt- und Kreisrat/Landtaglistenkandidat Udo Egleder, Stadt- und Kreisrätin/Bezirkstagsdirektkandidatin Christine Trapp, SPD-Fraktionsvorsitzender im Kreistag/Bezirkstaglistenkandidat Sepp Koch und Landrat Heinrich Trapp teil.

SPD-Ortsvorsitzender Adi Moser konnte darüber hinaus seinen Stellvertreter Franz Vilsmeier junior, Gemeinderat Hans Vilsmeier, VdK-Ortsvorsitzenden Willi Lommer und Bezirksvorsitzenden Arbeitsgemeinschaft 60plus/SPD-Ortsvorsitzenden Frontenhausen Hartmut Manske begrüßen. „Der Wahlkampf ist fast abgeschlossen. Unsere Kandidaten haben mit sehr viel persönlichem Einsatz einen großartigen Wahlkampf geführt. Am Sonntag entscheidet sich, ob einer aus unserer Mitte für die 17. Legislaturperiode in den Bayerischen Landtag beziehungsweise in den Niederbayerischen Bezirkstag einziehen. Derzeit stellt die bayerische SPD 39 Landtagsabgeordnete und drei Bezirksräte“. Heinrich Trapp gab im Anschluss noch einmal zu bedenken, dass sich alles, was auf Bund- und Länderebene passiert, auch auf Niederbayern aufwirkt. Der Freistaat sollte in Sachen Finanzen kommunalfreundlicher werden und beispielsweise bei der Schuldenreduzierung mehr hierher schauen. An sinnvollen Maßnahmen im Landkreis wünscht er sich den baldigen Neubau der Polizeiinspektion Dingolfing und eine heimatnahe Versorgung mit Behinderten-Einrichtungen. Als nächstes ergriff Christine Trapp das Wort: „ In den vergangenen Wochen bin ich mit vielen Leuten ins Gespräch gekommen und habe folglich erfahren, was die Bürger in unserer Region hauptsächlich bewegt. Darum ist es wichtig, in den einzelnen Bereichen sozialpolitisch Einfluss nehmen zu können, um die effektive Möglichkeit zu haben sich für die verschiedenen Belange entsprechend einzusetzen“. Sepp Koch, seit 2008 Zweiter Bürgermeister in Mengkofen, schilderte nun seinen Weg in die politischen Ämter, der über sein Engagement in der Landjugend, im Pfarrgemeinderat im Skiclub und bei der Feuerwehr führte.
Udo Egleder berichtete daraufhin, dass er als Grund- und Hauptschullehrer täglich hautnah miterlebt, was in der Bildungspolitik aktuell los ist. „Eine unserer Aufgaben sehe ich darin, sich dem prognostizierten baldigen Verschwinden von Schulen auf dem flachen Land (laut Bayerischem Lehrerverband 150, laut Kultusminister Ludwig Spaenle sogar an die 300) anzunehmen“. Er gehörte bereits von 1994 bis 2003 dem bayerischen Landtag an. Dr. Bernd Vilsmeier sprach danach unter anderem an, dass „die Schuldentilgung von Seehofer und Söder lediglich Kulisse und nichts dahinter ist und diese Politik nur zu Verdrossenheit bei den Bürgern führe. Zuerst allen alles versprechen und dann nichts liefern. Deshalb brauchen wir den Politikwechsel. In Bayern/NB sind ein Tariftreuegesetz, Mindestlöhne in weiteren Branchen und eine kostenfreie Aus-/Bildung überfällig. Bayern hat mit 12,75 Prozent die niedrigste Verbundquote aller Bundesländer (Anteil, mit dem die Kommunen am allgemeinen Steueraufkommen beteiligt sind). Eine SPD-Regierung würde sie auf 15 Prozent erhöhen. Bei Strom, Wasser und Abwasser ist eine öffentliche Daseinsvorsorge selbstverständlich - das trifft meines Erachtens auch für die Datenleitungen bis zu einem gewissen Grad zu, denn der Markt regelt das leider nicht“.

Angelika Smolik

 

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